Der Unbezwingbare

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Die Zwerge des mächtigen Königs Murami gruben nach Erz und fanden einen Rohdiamanten. Sie brachten ihn zu ihrem Herrn. Murami besah den leicht bläulichen Stein, ließ seine Härte und Reinheit prüfen und befahl, daraus einen Brillanten zu schleifen.
Das Wort "Diamant" kommt vom griechischen "Adamas" und bedeutet "der Unbezwingbare". Hart ist der Diamant, der härteste unter allen Mineralien und Metallen. Weiß ist er, kalt, unbezwingbar! Der Diamant ist der Schutzstein der Widder-Geborenen, Symbol der Stärke, der Reinheit, der Gesundheit. Viele heilende Eigenschaften werden ihm zugeschrieben.
Der Rohdiamant wurde dem besten Schleifer unter den Zwergen Muramis zur Bearbeitung übergeben, demjenigen begnadeten Meister, der die Fähigkeit besaß, seine Gedanken und Wünsche in die von ihm hergestellten Schmuckstücke oder Steine einfließen zu lassen.
Ein Brillant ist nicht der Stein selbst, sondern die Bezeichnung für den Rundschliff mit sechsundfünfzig Facetten, die so angeordnet sind, daß sie das einfallende Licht in sein Spektrum zerlegen und in Regenbogenfarben zurückwerfen. Solch ein Meisterwerk schliff der kluge, alte Zwerg. So entstand ein Kleinod von seltener Schönheit, das ganze Kaskaden von gleißendem Licht erzeugte.
In der Einsamkeit seiner Werkstatt während der Arbeit liebkoste und bewunderte der kleine Mann das seltene Mineral. Beim Schleifen einer jeden Facette dachte er an Erhabenes, Großes, Edles. Seine Gedanken flossen in den Stein hinein. So dachte er bei der ersten Facette an Edelmut, beider zweiten an Selbstlosigkeit, bei der dritten an reine Liebe, bei der vierten an Großmut. So ging es bis zum Schluß. An jeder der geschliffenen Facetten hafteten die Wünsche und Gedanken des alten Meisters. Es waren insgesamt sechsundfünfzig!
Als der Zwerg nach Vollendung seiner Arbeit das funkelnde Wunderwerk besah, war sein letzter Gedanke:
"Möge dieser seltene Stein in den Besitz eines würdigen Menschen kommen und in seinen Händen noch mehr Kraft und Feuer entfalten! Bekommt ihn aber ein schlechter Mensch, so möge der Stein verblassen, erlöschen und trübe werden!"
Und so geschah es auch!
Im Norden Deutschlands liegt verborgen eine bezaubernde Gegend. Sie ist nicht vergleichbar mit der verschwenderischen Pracht des Südens, sie ist anders, ruhiger, bescheidener, strenger und faszinierender zugleich.
Am Ende einer langen Allee steht ein Herrenhaus. Friedvoll ist es hier, fast glaubt man, die Ewigkeit zu hören. Das alte Gebäude ist dreistöckig und von allen Seiten so dicht mit wildem Wein bewachsen, daß die Wände kaum sichtbar sind. Der Wein hat bereits das obere Stockwerk erreicht und Gardinen an den Fenstern überflüssig gemacht. Am Boden, zwischen dem Wein, wachsen rote Rosen. Es sieht so aus, als ob sie in den dichten grünen Teppich hineingeflochten sind. Vor den Fenstern des Frühstückszimmers breitet sich ein wunderschöner Park aus. Von drei Seiten ist er von hohen Bäumen umgeben. Mitten auf dem Rasen plätschert das Wasser aus dem weißen Springbrunnen. Weiter hinten beginnt der Wald. Die Pfade sind kaum zu erkennen, die Nadelbäume hoch, würdevoll und streng. Die Luft riecht würzig nach Harz.
Weit erstreckt sich der Wald, und tief in seinem Innern liegt in einem kleinen Tal ein Waldsee. Die hohen Fichten reichen bis an den Rand des Wassers und bewachen den zauberhaften Weiher. Nur an einer Stelle kommt man an das Wasser heran. Hier verfällt ein altes Badehaus. Auf der Wasseroberfläche wachsen Seerosen. Über allem herrscht majestätische Ruhe.
Es ist lange her... damals lebte in diesem Herrenhaus ein einsamer Gelehrter, ein vornehmer alter Herr. Viele Stunden verbrachte er in der Bibliothek oder im Arbeitszimmer bei seinen Sammlungen. Und davon besaß er viele: da waren die Kupferstiche, alte Bücher, seltene Kristalle und auch geschliffene Edelsteine.
Dieser gebildete Mann erwarb als erster den wunderbaren Brillanten, der in der Werkstatt des Zwerges geschliffen worden war. Der Gelehrte erkannte sofort den hohen Wert des Steines, behandelte ihn mit Sorgfalt und Liebe und konnte sich nicht satt sehen an seiner Farbenpracht, dem Feuer und der Reinheit. Es kam ihm vor, als ob das kostbare Mineral in seinen Händen noch lebhafter funkelte. Und das Herz des erfahrenen Sammlers schlug höher. Fast glaubte der Mann, daß die Pflanzen im Garten üppiger zu blühen begannen und auch er selbst vitaler wurde. Der Stein brachte das Glück in sein Haus.
Daß geschah es, daß der alte Herr völlig unerwartet ein Kind in seinem Hause aufnehmen mußte.
Das kleine Mädchen war die Enkelin seines verstorbenen Freundes und hatte keine Angehörigen mehr. Von einem auf den anderen Tag war es mit der Stille und dem Frieden im Haus vorbei. Lärm und Kindergeschrei erfüllten die Räume. Mit dem Kind kamen die Erzieherin und das Kindermädchen. Ganz gleich in welchem Raum der alte Herr die Ruhe suchte, überall holte der Lärm ihn ein. Mit der Zeit gewöhnte er sich daran und gewann das kleine Mädchen sogar lieb. Bald konnte er sich sein Leben ohne das Kind nicht mehr vorstellen. Die Kleine eroberte sein Herz und er nahm sie an Kindes statt an.
Aus dem kleinen Mädchen wurde eine schöne Jungfrau, die das ganze Haus herumkommandierte, mit ihren Launen schikanierte und auch den alten Mann nicht verschonte. Aber er verzieh ihr alles nachsichtig.
Eines Tages starb der alte Herr. Sein Vermögen samt Haus und Grundstück hinterließ er der Tochter. Kaum war er beigesetzt, als sich auch im Haus vieles veränderte: Es begann die Zeit der frohen Feste, der lauten Musik, der Verschwendung und der Freude. Der Lärm dauerte die Nächte durch, an warmen Abenden wurde auch am See gefeiert. Die Dienstboten kamen nicht zur Ruhe. Mit dem Erbe kam auch der seltene Brillant in die Hände der neuen Herrin. Diese kannte das leuchtende Kleinod, griff gierig nach ihm, aber... in ihren Händen verlor eine Facette nach der anderen ihre Reinheit - das Funkeln erlosch, der Stein wurde milchig und grau. Ungehalten warf die Schöne den Stein weg und lief davon. Sie war jetzt so reich, daß sie sich andere Juwelen kaufen konnte, der trübe Stein interessierte sie nicht mehr.
In einer lauen Sommernacht, während einer fröhlichen Feier am See, verschwand die junge Herrin plötzlich. Niemand bemerkte ihr Fehlen, niemand suchte nach ihr. Die Sonne ging auf, die Gäste gingen heim, die Gastgeberin blieb verschwunden. Sie kam nicht wieder, und die Suche nach ihr verlief ergebnislos.
Das alte Haus verwaiste. Ruhe kehrte ein. Die Wirtschafterin entließ die anderen Dienstboten, bedeckte die Möbel mit Leinenbezügen, verschloß die Fensterläden und wartete... wartete... sie wartete vergeblich.
Ein Jahr nach dem anderen ging ins Land. Verlassen lag das alte Herrenhaus, die Rosen blühten prächtig und der wilde, wuchernde Wein erreichte das oberste Stockwerk. Der etwas verwilderte Park war so schön wie noch nie. Der See ruhte im Schutz der hohen Fichten und träumte vor sich hin.
Im Haus vergilbten die Spitzengardinen, verstaubten die Bücher. Nur die grauhaarige Wirtschafterin und ihre Enkelin bewachten und pflegten das verlassene Anwesen. Sonst zeigte sich niemand in dieser Gegend.
Eines Abends klopfte unerwartet ein Gast an die Tür und bat um Unterkunft. Er wurde eingelassen, man bot ihm für die Nacht eines der Gästezimmer an. Nach dem Abendessen erzählte der Fremde, er sei ein Forscher und bereise diese Gegend auf der Suche nach alten Sagen und Märchen.
"Märchen gibt es hier keine, aber ein Liedchen über den See wird hier gesungen. Wollen Sie es hören?", fragte die Enkelin und begann mit dünner Kinderstimme das Lied vorzutragen:

Geschmolzen ist der Schnee,
Heimliche Stille ruht über dem See.
Die Sonne durchdringt mit ihrem hellen Schein
Der majestätischen Tannen Ästelein
Und will mit ihren Strahlen, den fernen,
Den kühlen Seegrund erwärmen.
Auch der Mond ist spät zur Stell
Und scheint vom Himmel gläsernhell.
Er läßt in des Schatten Reigen
Vom See ein silbern Schloß aufsteigen,
Worin wohnt die Jungfrau rein,
Verzaubert durch einen Diamantenstein.

"Ein schönes Liedchen hast du uns da vorgesungen", lobte der Mann, "gibt es hier wirklich einen solchen See?"
"Ja, doch! Es gibt ihn!"
"Den würde ich mir gerne einmal ansehen", sagte der Forscher. Schon in der Dämmerung des nächsten Tages machte er sich auf den Weg.
In den Morgenstunden lag de Weiher im Schatten dicht rückten die hohen Fichten an das Wasser heran zweimal umging der Fremde das Wasser. Nur an einer Stelle, bei dem verfallenen Badehaus, bestand die Möglichkeit ans Ufer zu kommen. Hier ließ er sich nieder.

Ein seltsamer Zauber ging von dieser Gegend aus. Die Oberfläche des Sees war glatt, die Bäume spiegelten sich darin, zärtlich flüsterten die Fichten einander etwas zu. Die Sonne stieg höher und höher und erreichte endlich das Wasser. Tausende Funken leuchteten auf.
Am nächsten und übernächsten Morgen saß der junge Mann wieder am Seeufer. Er versuchte zu ergründen, wie es zu dem Liedchen gekommen war...
Da! Etwas huscht zwischen den Bäumen hindurch. Aber als er sich erhob, war niemand mehr zu sehen.
Einige Tage später sah er zwischen den Bäumen ein kleines Weiblein schleichen. Er sprang auf, lief hinterher und holte es mit Mühe ein.
"Warten Sie! Ich tue Ihnen nichts!", rief er. Vor ihm stand ein Wesen undefinierbaren Alters, in den Farben des Waldes gekleidet, mit grauem Haar, runzeligem Gesicht und... listigen, jungen Augen.
"Gute Frau, Sie scheinen sich hier auszukennen", fing der Mann an, "ich versuche zu ergründen, wie das Lied über diesen See entstanden ist."
"Na, dann komm mal mit!"
Das Weiblein lachte und eilte voran. Vor dem Astloch einer mächtigen Fichte blieb es stehen und sagte: "Folge mit!", und schon war es im Innern des Baumes verschwunden.
Der Mann zögerte und blickte sich um. Die Gräser um ihn herum waren so hoch wie die Bäume und das Astloch wie eine Tür. Er hing hinein und betrat ein warmes Stübchen.
An der Wand stand ein Bett, daneben ein Tisch und ein Hocker. Viele Heilpflanzen waren zum Trocknen ausgebreitet. Die Gastgeberin stellte Honig und Saft auf den Tisch, setzte sich auf das Bett und begann zu erzählen:
"Ich gehöre dem uralten Volk der Zwerge an. Wir bevölkerten die Erde, lange bevor es die ersten Menschen gab. Einer meiner Vettern ist ein Untertan des mächtigen Zwergenkönigs Murami. Vor vielen Jahren mußte mein Vetter für den König aus einem großen Rohdiamanten einen Brillanten schleifen. der Schliff gelang auf das Vortrefflichste. Der Brillant wurde in diese Gegend verkauft und mein Vetter bat mich, dafür zu sorgen, daß der Stein in gute Hände komme. So war es auch, bis der Besitzer starb. Nach seinem Ableben bekam seine Tochter, ein unwürdiges Geschöpf, das Juwel. Ich bestrafte sie und versenkte sie samt dem Stein in diesen See."
"Also ist dieses Liedchen keine Erfindung, sondern die Wahrheit?" "Ja!"
"Und das Mädchen liegt auf dem Grund dieses Sees?"
"Ja. Aber nicht mehr lange. Sie ist fast erlöst. Sie ist nicht mehr die, die ich bestrafte, sie hat sich gewandelt, ihre Fehler eingesehen und sie auch bereut."
"Wie lange bleibt sie noch unter Wasser gefangen?"
"Sie ist fast frei. Noch wenige Tage, und sie kommt heraus."
"Wie kommt sie denn heraus?", fragte der Forscher.
"So genau weiß ich es nicht, denn ihre Erlösung hängt nicht von mir ab. Es muß einiges zusammenkommen und wenn das geschieht, so kommt sie frei."
"Was muß zusammenkommen?"
"Es ist so: Wenn im Monat Mai oder Juni in einer klaren Nacht der Mondstrahl eine der Facetten des Steines trifft und das Mädchen zu dieser Zeit ihre Fehler eingesehen hat, so reinigt der Strahl des Mondes diese Facette. Wache diese Nacht am Ufer, vielleicht wird das Mädchen heute schon erlöst."
"Ich danke Euch, weise Frau, für Eure Hilfe und Euren Rat. Heute Nacht werde ich am Ufer wachen und sehen, was geschieht."
Am Abend begab sich der junge Mann zum See, ließ sich nieder und wartete. Die Sonne war untergegangen. Eine milde Sommernacht senkte sich auf die Erde herab. Die hohen Fichten schliefen ein, verstummt war der Gesang der Vögel, der See ruhte still. Langsam stieg der Mond hoch, warf zuerst die langen Schatten der Bäume auf das Wasser und wanderte dann weiter. Nichts regte sich. Der Mann wachte und wartete.
Das Mondlicht erreichte die Mitte des Sees. Die Oberfläche des Wassers erwachte zum Leben. Aus der Tiefe erklangen zarte Mädchenstimmen. Erst leise, dann immer lauter. Sie waren hoch und rein, sie klangen wie Kristallglocken:

Abendstille ruht über dem See,
Weiße Wölkchen in der Höhe.
Die letzten Strahlen der warmen Sonne
Verbreiten Wonne.
Die dunklen Schatten der hohen Tannen
Wandern von dannen...

Fasziniert hörte der Mann zu und sah, wie mitten im Wasser die Spitze eines Palastes sichtbar wurde. Sie erhob sich langsam in die Höhe. Da verdeckte ein kleines Wölkchen den Mond und das Lied brach ab, der Palast versank. Das Wölkchen zog vorüber, der Mond schien wieder klar und hell, aber der See lag still da ... Lange saß der Mann am Ufer und wartete, hoffte und überlegte. Als sich im Osten der Himmel rötete, stand er auf und ging schlafen.
Am Tag darauf regnete es. Der Himmel war mit grauen Wolken verhangen. Betrübt blickte der Forscher aus dem Fenster. Die Wolkendecke riß nicht auf. Es war bereits Ende Juni und die Zeit drängte. Bis zum nächsten Sommer konnte er nicht hier bleiben.
Ein sonniger Junimorgen brach an. Die Parkanlage erstrahlte in frischem Grün, süß dufteten die Rosen, am Himmel war keine Wolke zu sehen. Dem Tag folgte ein schöner Abend und eine klare Dämmerung. Der Mann saß am Ufer und wartete. Eine samtene Nacht umhüllte die Erde, die Sterne blinkten, dann ging der Mond auf. Er wanderte, erreichte die Wasseroberfläche und diese bewegte sich. Aus der Ferne erklang ein Lied. Gebannt harrte der junge Mann der kommenden Dinge.
Der Gesang wurde lauter. Aus dem See erhob sich langsam ein Kristallpalast. Eine Schar lieblicher Jungfrauen, mit Blumenkränzen geschmückt, tanzte im Kreis. Von ihren Gewändern tropfte das Wasser. Sie sangen:

Abendstille ruht über dem See,
Weiße Wölkchen in der Höhe.
Die letzten Strahlen der warmen Sonne
Verbreiten Wonne.
Die dunklen Schatten der hohen Tannen
Wandern von dannen.
Der Fischer mit seinem Kahn
Und der stolze Schwan
Ziehen die Bahn.
Bald funkeln am nächtlichen Himmel
Die goldenen Sterne
Und der silberne Mond
Ist nicht mehr fern.
Abgeschüttelt ist des Tages Last
Und aus der Tiefe des Sees
Erhebt sich ein Kristallpalast.
Ein Mägdelein hold und rein
Soll darinnen verzaubert sein.
Ist alles verhüllt in tiefes Schweigen,
Wird sie sich zeigen
Zum fröhlichen Reigen
Mit den Elfen, den Frommen,
Zur Mitternachtsstund.
So geht die Kund.

Der Mann hielt den Atem an: Vor seinen Augen erhob sich ein durchsichtiger Palast aus der Tiefe des Sees. Im Innern saß ein Mädchen und blickte auf den Stein in seiner Hand. Plötzlich sprang das Mädchen auf, lief hinaus und rief: "Der Brillant ist wieder ganz rein! Ich bin erlöst!" Ohne nachzudenken sprang der Mann ins Wasser und schwamm auf das Schloß zu. Als er es erreichte, löste sich das wunderbare Bauwerk auf, versanken die lieblichen Seejungfrauen, nur das Mädchen blieb und hielt den funkelnden Stein in seinen Händen. Der Forscher umarmte die Jungfrau und begab sich mit ihr zum Ufer.
Im Osten lichtete sich der Himmel, als zwei glückliche Menschen das alte Haus erreichten. Hier wurden keine rauschenden Feste mehr gefeiert. Hier lebten bescheidene, zufriedene Menschen. Und der Stein begann zu strahlen und gewann sein Feuer und seine Leuchtkraft zurück. Von Tag zu Tag wurde er heller, schöner und kraftvoller.


"Wie hat dir diese Geschichte gefallen?", fragte Murami.
Die Feenkönigin überlegte: "Gibt es diesen Brillanten noch?", fragte sie.
"Oh ja, und er ist unwahrscheinlich schön, er strahlt und leuchtet wie nie zuvor!"
"Dann bin ich zufrieden."
"Ich habe dir von einem weißen Brillanten berichtet. Aber dieses harte Mineral existiert auch in anderen Farben. In rohem Zustand sieht der Stein ganz unscheinbar aus. Sobald er aber in die Hände eines erfahrenen Schleifers kommt, erwacht er zum Leben. Dann entfaltet er seine ganze Pracht. Am stärksten strahlen die weißen und die leicht bläulichen Diamanten. Aber auch die grünen, rosafarbenen oder ganz blauen Exemplare haben ihren besonderen Reiz. Sogar gelbe Diamanten gibt es, von ganz hellen, so genannten "goldenen" bis zu sattbraunen Tönen ist hier alles vertrete."
"Ich danke dir für deine Erklärung. Doch nun möchte ich neue Erzählungen aus deiner Schatztruhe der Geschichten hören."





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